Monday, April 25, 2011

Kleinigkeiten



Also normalerweise kennen wir diese Dinger als Milchkaennchen oder in seltenen Faellen mit einem Schuss Zitrone.
Diese Exemplare lagen in einem italienischen Restaurant auf der Toilette aus ...

Sunday, April 24, 2011

Bambuskinder ...


Ja. So sehen, Bambusse (?) ... Bambussi (??) ... Bambi (???) ... so sieht Bambus aus, bevor er aus der Erde rauswaechst. Das heisst, nicht ganz. Denn das, was man hier im Supermarkt verkauft, ist schon grob geschaelt und kann praktisch gegessen werden. Ist die Waare "fangfrisch", kann man dann auch mal "Bambus-Sashimi" essen. (Sashimi ist sonst im Allgemeinen roher Fisch in Scheiben)



Der Verpackung nach handelt es sich hier um einen "Macha-Eclair". Die Japaner lieben alles aus Frankreich und der "Eclair" ist schon laengst "normal" in Japan. Waehrend in Frankreich der Eclair praktisch nur "frisch" beim Baecker erhaeltlich ist (oder ausnahmsweise auch mal tiefgefroren) gibts ihn hier als schutzatmosphaerenverpackten "Snack" im Supermarkt.
Ich hab mehrere Versionen am eigenen Koerper getestet und folgendes festgestellt: geschmacklich sind die Dinger ganz in Ordnung. Allerdings ist die aeussere Teighuelle (wie zu erwarten) eher weich und nicht mit einem "echten" frischen Eclair zu vergleichen. Den groessten Unterschied gibts bei der Fuellung. Nach dem ersten Biss, fliesst die einem fast raus*. Beim Eclair im Bild konnte ich sie sogar TRINKEN ! (cremige gruene Milch)...
*Normal ist eine dick-cremige bis puddingartige Konsistenz.

Nittai-ji

Von der Metrostation Kakuozan sind es nur ein paar hundert Meter leicht bergauf zum "Nittai-ji", also dem "Japan-Thai Tempel". Der Tempel wurde 1904 errichtet, um Reliquien von Buddha in Japan aufzunehmen. (Nagoya hatte damals in Konkurrenz mit anderen japanischen Staedten sozusagen "den Zuschlag bekommen")
Der Tempel steht auch fuer die japanisch-thailaendische Freundschaft und wird gerne von Thailaendischen (Staats)Gaesten besucht.
Spaetestens, wenn man die Bronze-Elephanten und die Statue des thailaendischen Monarchen neben dem Hauptgebauede entdeckt, bekommt man mit, dass hier was anders ist ...





Oh! Hello Kitty ?! - keine Antwort ... Sie ist aus Stein. (Grab)Stein wuerde man in Deutschland sagen?!)

Shiroyama jinja


Nur wenige auslaendische Besucher duerften sich auf das Gelaende dieses Schreins verirren. Die Anlage ist auf einem bewaldeten Huegel gelegen. Waere da nicht das Steintor und eine breite Treppe wuerden sicher nur Anwohner auf die Idee kommen, dort hoch zu steigen.
Die Anlage scheint etwas verwarlost, aber ein gewisser Charme ist vorhanden. Aus Lautsprechern toent leise Musik (Ist irgendwo eine Shinto-Hochzeit im Gange??).



Angrenzend zum Hauptteil gibt es einen Gang roter Tori die zu einem kleinen Inari-Schrein (->Gott des Reis) fuehren.

WAS IST DAS ?

QUIZZ
A: Nach was sieht das aus?
B: Wie riecht es?
C: Wie / nach was schmeckt es?
D: Wie fuehlt sich die Oberflaeche an?
E: Wie sieht es innen aus?


Saturday, April 23, 2011

Ein suesser Tag ...




Als "zweites Fruehstueck" eine Mischung aus Brioche und "Galette des Rois" mit einer Portion Softeis drauf (fuer 3).
Hausgemachte Bisquitrolle (-o-) ***** (2 grosse Stuecke alleine)

Friday, April 22, 2011

Faire son Adeline ? (Frankreich-special-post)

Je pense qu'il faut revoir l'expression "faire son Adeline".
"se faire une mangue" - c'est assez parlant si on paye 10 Euro/ le fruit standard.
Si ce n'est pas suffisant on peut se faire le plaisir ultime et "faire son Adeline" en payant 12 Euro pour une mangue. "Ben oui Mademoiselle, c'est la succulente!"




Abendessen: Chirashi Sushi




Ich haett mir am liebsten ein paar Fischchen mitgenommen (10cm Glas mit 2 Fischen fuer 580 Yen, also weniger als 5 Euro, Gartencenter neben dem Blumenpark)



Eine heisse Quelle sprudelt hier auf dem Gelaende des Blumenparks und laed zur Entspannung ein. Wer will, geht nach dem Bad in eine kleine angrenzende Kabine und laesst sich die Fuesse turbotrockenfoehnen...


"Nabananosato" (Mie Praefektur)
Zur Zeit kann man in diesem Blumenpark am Rande Nagoyas vorallem Tulpen bewundern. Ich will gar nicht wissen, wie viele Leute hier am Wochenende bei gutem Wetter reinstroemen ...


Thursday, April 21, 2011

Atomgekuehlte Getraenke

Seit kurzem muessen die Japaner uebers Stromsparen nachdenken. Die Medien haben u.a. den Getraenkeautomaten im Visir. Wer schon in Japan war, der weiss, dass es das Automatenparadis schlechthin ist (auf 23 Personen kommt ein Automat). Der Meisten dieser Automaten bieten Getraenke an jeder Strassenecke - im Sommer eisgekuehlt, im Winter angenehm heiss und ausserdem zu ziemlich fairen Preisen - im Vergleich zu Europa. Im Fernsehen war neulich von einem Stromverbrauch zwischen 3-6 kWh die Rede, je nach Saison. Anders gesagt: 2 Automaten entspraechem den Stromverbrauch eines japanischen Hauses !
Die Automaten abschaffen? Bei der Menge an Distributoren wuerde das nicht nur merklich das Strassenbild veraendern sondern auch die Gewohnheiten. Aber die Haelfte wuerde es doch auch tun, oder ?


"0" in Chikusaku


Das ist die Polizeistation in Chikusa-ku (Bezirk von Nagoya). Davor gibt es eine Digitalanzeige. Seit Anfang des Jahres steht da "O".
Was koennte das bedeuten ?? Null Parkplaetze im Bezirk ? Null Pollenflug ?
Aufloesung: Null Tote bei Verkehrsunfaellen im Bezirk Chikusa seit Jahresbeginn ! (Die Unfallrate in der Region war wohl ziemlich hoch - in der Hoffnung, dass die Zahl zurueckgehen wuerde, hatte man schon vor einigen Jahren dieses Display aufgestellt ...mit Erfolg ?!)

Maruyama Jinja


Maruyama ist eine etwas ruhigere Gegend von Chikusa. Dort gibt es einen kleinen Schrein. Zu meiner Ueberraschung liegt da eine Kuh. Also, nein. Keine echte Kuh sondern eine aus Bronze und auch nur 60-70 cm gross. Ihr Kopf ist blitze blank poliert, da wohl viele Menschen zum Streicheln kommen. Wahrscheinlich sind darunter vorallem Studenten, denn der Ort ist u.a. dem Gott des Lernens geweiht.
Anscheinend hatte der Gruender ein Faible fuer Kuehe ...


Fortissimo H

... so heisst ein relativ neuer Laden in Nakata-Machi, der franzoesische Patisserie anbietet. Chef ist ein Japaner, der auch in Frankreich gelernt hat. Der Ort ist gut besucht. Am Nachmittag unter der Woche muessen wir 10 Minuten warten, um einen Platz zu bekommen. Inzwischen koennen wir uns in der langen Vitrine den Kuchen aussuchen und die Auslagen in der Boutique anschauen ...


Hier ein Beispiel: Cappuchino mit Kirschbaum-motiv (den hat der Mann hinter der Bar noch in 30 Sekunden in den Schaum gemalt), ein Montblanc, ein "Chocolatkuree". Raffiniert im Geschmack, Textur gut, nicht zu suess (wie zu erwarten) - kurz: volle Qualitaet, halbe Quantitaet, annaehrend pariser Preise (ca 4 Euro/ Patisserie)




Eine hoefliche Geste - um mir nicht ins Bild zu laufen... Ich fands niedlich :-)

Wednesday, April 20, 2011


Macha Donut mit Schokolade ウマッ!!! (Mister Donuts)

Monday, April 18, 2011

Monday Monday

Gestern (Montag) bin ich zum Hauptbahnhof gefahren und hab meine Spiegelreflex zur Reparatur gegeben. Die hatte ich vor 6 Monaten bei Biccamera gekauft und so wurde sie freundlichst als Garantiefall angenommen. Biccamera liebe und hasse ich zugleich. Das ueble ist die Beschallung. Es gibt hier alle moeglichen elektrischen Geraete und die werden mit akkustischen Spots beworben. Das ergibt eine Geraeuschsuppe, die nur noch durch den hauseigenen Jingle ueberboten wird.
Das gute hier ist die grosse Auswahl an Kameras und dass sie sich alle in die Hand nehmen lassen UND eine Stromversorgung haben, sprich Testbereit sind.
So hab ich 2 Stunden damit verbracht, die neuesten Kompaktkameras "kurz" anzutesten.
Abgeschlossen hab ich bei den "Grossen" und hatte zum ersten mal so ein Pentaxmonster IN DER HAND (40 MP - Body fuer 6400 euro).

Ausschnitt aus Testbild mit der Pentax



Wer dem hektischen Treiben im Bahnhofsgebaeude vorruebergehend entkommen moechte, geht entweder in eines der Restaurants oder auf diese Terasse in der ersten Etage direkt vor dem Bahnhof. Ich glaube, sie wird zu jeder Saison umdekoriert.



Teil des Abendessens: Amorphophallus konjac (Gemuese)
Die etwas glibberigen Bloecke, die man in jedem Supermarkt bekommt, werden aus Konjacmehl, Kalkwasser und Algen hergestellt. Zusammen mit einer Sauce ist das ganz geniessbar ... und soll auch gut fuer die Gesundheit sein :-)




Wer in Japan fern sieht, dem faellt auf, dass in vielen Sendungen gerne handfeste Tafeln mit Grafiken zur Erklaerung verwendet werden. Die stellt der Moderator dann vor sich auf bzw. klemmt sie in einen Staender, damit die Kamera auch eine zitterfreie Grosseinstellung machen kann.
Im Gegensatz dazu wird in Europa so ziemlich alles elektronisch eingeblendet und ohne Bluescreen geht ja sowieso nichts mehr. Aber mit technischem Fortschritt kann das in Japan doch nichts zu tun haben, oder ?!?
Man denke an die Pressekonferenzen von Tepco. Die haben da schematische Ansichten ihrer Meiler ausgedruckt, an die Wand gehaengt und dann mit 10 Fingern erklaert. Wir wuerden sagen, "die konnten es den Umstaenden entsprechend nicht anders aufbereiten". So wuerde das in Japan aber vielleicht kaum einer sehen (?!)
In den Nachrichtensendungen in Europa war zu beobachten, wie mit der Zeit jeder Sender seine eigenen 3d-Animationen der Fukushima Anlage erstellt hatte. Und da strahlungsbedingt kaum brauchbare Aufnahmen gemacht werden konnten/koennen, wurden diese Animationen bis heute immer "perfekter".
Doch die Japaner moegens lieber zum Anfassen. So stand gestern im Studio einer Sendung ein beeindruckendes Modell von einem der Atom-Meiler. (siehe Bild)
Ich musste ein bischen an das lebensgrosse Plastik-Aufklapp-Modell des menschlichen Oberkoepers aus dem Biounterricht in der Schulzeit denken ...
Das war beeindruckend - wenn man selber davor stand.

Sonntagsausflug


"Stand" auf dem Keramikmarkt in Toki am Wochenende.
Sehr gut verkaufen sich logischerweise Reisschalen ...