
Also normalerweise kennen wir diese Dinger als Milchkaennchen oder in seltenen Faellen mit einem Schuss Zitrone.
Diese Exemplare lagen in einem italienischen Restaurant auf der Toilette aus ...


Der Verpackung nach handelt es sich hier um einen "Macha-Eclair". Die Japaner lieben alles aus Frankreich und der "Eclair" ist schon laengst "normal" in Japan. Waehrend in Frankreich der Eclair praktisch nur "frisch" beim Baecker erhaeltlich ist (oder ausnahmsweise auch mal tiefgefroren) gibts ihn hier als schutzatmosphaerenverpackten "Snack" im Supermarkt.
Ich hab mehrere Versionen am eigenen Koerper getestet und folgendes festgestellt: geschmacklich sind die Dinger ganz in Ordnung. Allerdings ist die aeussere Teighuelle (wie zu erwarten) eher weich und nicht mit einem "echten" frischen Eclair zu vergleichen. Den groessten Unterschied gibts bei der Fuellung. Nach dem ersten Biss, fliesst die einem fast raus*. Beim Eclair im Bild konnte ich sie sogar TRINKEN ! (cremige gruene Milch)...
*Normal ist eine dick-cremige bis puddingartige Konsistenz.











Ich haett mir am liebsten ein paar Fischchen mitgenommen (10cm Glas mit 2 Fischen fuer 580 Yen, also weniger als 5 Euro, Gartencenter neben dem Blumenpark)

Eine heisse Quelle sprudelt hier auf dem Gelaende des Blumenparks und laed zur Entspannung ein. Wer will, geht nach dem Bad in eine kleine angrenzende Kabine und laesst sich die Fuesse turbotrockenfoehnen...
"Nabananosato" (Mie Praefektur)
Zur Zeit kann man in diesem Blumenpark am Rande Nagoyas vorallem Tulpen bewundern. Ich will gar nicht wissen, wie viele Leute hier am Wochenende bei gutem Wetter reinstroemen ...







Eine hoefliche Geste - um mir nicht ins Bild zu laufen... Ich fands niedlich :-)


Wer dem hektischen Treiben im Bahnhofsgebaeude vorruebergehend entkommen moechte, geht entweder in eines der Restaurants oder auf diese Terasse in der ersten Etage direkt vor dem Bahnhof. Ich glaube, sie wird zu jeder Saison umdekoriert.

Teil des Abendessens: Amorphophallus konjac (Gemuese)
Die etwas glibberigen Bloecke, die man in jedem Supermarkt bekommt, werden aus Konjacmehl, Kalkwasser und Algen hergestellt. Zusammen mit einer Sauce ist das ganz geniessbar ... und soll auch gut fuer die Gesundheit sein :-)

Wer in Japan fern sieht, dem faellt auf, dass in vielen Sendungen gerne handfeste Tafeln mit Grafiken zur Erklaerung verwendet werden. Die stellt der Moderator dann vor sich auf bzw. klemmt sie in einen Staender, damit die Kamera auch eine zitterfreie Grosseinstellung machen kann.
Im Gegensatz dazu wird in Europa so ziemlich alles elektronisch eingeblendet und ohne Bluescreen geht ja sowieso nichts mehr. Aber mit technischem Fortschritt kann das in Japan doch nichts zu tun haben, oder ?!?
Man denke an die Pressekonferenzen von Tepco. Die haben da schematische Ansichten ihrer Meiler ausgedruckt, an die Wand gehaengt und dann mit 10 Fingern erklaert. Wir wuerden sagen, "die konnten es den Umstaenden entsprechend nicht anders aufbereiten". So wuerde das in Japan aber vielleicht kaum einer sehen (?!)
In den Nachrichtensendungen in Europa war zu beobachten, wie mit der Zeit jeder Sender seine eigenen 3d-Animationen der Fukushima Anlage erstellt hatte. Und da strahlungsbedingt kaum brauchbare Aufnahmen gemacht werden konnten/koennen, wurden diese Animationen bis heute immer "perfekter".
Doch die Japaner moegens lieber zum Anfassen. So stand gestern im Studio einer Sendung ein beeindruckendes Modell von einem der Atom-Meiler. (siehe Bild)
Ich musste ein bischen an das lebensgrosse Plastik-Aufklapp-Modell des menschlichen Oberkoepers aus dem Biounterricht in der Schulzeit denken ...
Das war beeindruckend - wenn man selber davor stand.